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Elternassistenz Diesen Text vorlesen lassen

Was ist Elternassistenz?

  • Elternassistenz unterstützt körper- und sinnesbehinderte Eltern, den Alltag mit Kind selbstbestimmt zu gestalten und für dessen Wohl zu sorgen.
  • Die Eltern entscheiden selbst, wann, wo, wie und durch wen die Hilfen erfolgen. Erzieherische Belange bleiben in der Entscheidung der Eltern.
  • Die benötigten Leistungen der Elternassistenz unterscheiden sich je nach Lebenslage, familiärer Situation und Art der Behinderung oder chronischen Erkrankung.
  • Elternassistenz ersetzt nicht die persönliche Assistenz des behinderten Elternteils, die in anderen Lebensbereichen erforderlich sein kann.
  • Arbeitsfelder der Elternassistenz sind z. B.: Pflege und Versorgung des Kindes, Assistenz bei altersgerechter Entwicklung des Kindes, Haushalt, Begleitung außerhalb der Wohnung, Betreuung des Kindes während der Therapiezeiten des behinderten Elternteils.

Weitere Informationen zu Elternassistenz befinden sich auf den folgenden Seiten:


2016 ist ein neuer Ratgeber Elternassistenz auch in einer Zusammenfassung in Leichter Sprache erschienen:

Hier geht es zur barrierefreie PDF des ausführlichen Ratgebers Elternassistenz.

Hier zur Zusammenfassung in Leichter Sprache.

 


 

Neue Fortbildung für Elternassistenzkräfte in Hannover

2 Blockveranstaltungen im Februar und Herbst 2017

Unsere bereits 2 mal erfolgreich durchgeführte Fortbildung findet 2017 erneut statt. Anmeldungen sind für beide Blöocke noch möglich.

Ausschreibung der Fortbildung folgt hier.

Anmeldungsformular

 


 

Umfrage zur Unterstützung für behinderte und chronisch kranke Eltern (Elternassistenz)

Von 50 teilnehmenden Eltern mit Behinderung hatten 44 einen behinderungsbedingten Assistenzbedarf bei der Versorgung ihrer Kinder angegeben. Davon haben nur 19 einen Antrag auf Elternassistenz gestellt. 15 antragstellende Mütter bekamen den Antrag bewilligt und nutzen zwischen 12 und 105 Stunden Elternassistenz in der Woche. Der einzige antragstellende Vater hat den Antrag nicht bewilligt bekommen. Die 31 Mütter und Väter mit Elternassistenzbedarf, die keinen Antrag gestellt hatten, sind alle verheiratet und überschreiten meist die aktuellen Einkommens- und Vermögensgrenzen, die für die Elternassistenz (Eingliederungshilfe nach SGB XII) gelten. Hier zeigt sich, dass das derzeit gültige Fürsorgesystem der Behindertenhilfe ganze Familien in die Armut treibt. Hier ist die Politik gefragt – die aktuellen Diskussionen zum Bundesteilhabegesetz haben den Handlungsbedarf ebenfalls oft thematisiert.  

Die ausführlichen Umfrageergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen.

Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Umfrageergebnisse finden Sie hier.

 


Was war das Modellprojekt "Elternassistenz erproben"?

 

 



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