Aktuell:

 

Infos zur Schlichtungsstelle nach dem Behinderten-gleichstellungsgesetz

 

Link zur Schlichtungsstelle


Unsere neue Adresse der Geschäftsstelle in Hannover ist:

bbe e. V.

Herrenstr. 8

30159 Hannover

Telefon bleibt 0511 - 69 63 256

 


Logo des Ideenwettbewerbs Barrierefreie Kinder- und Babymöbel

Dokumentation zum Ideenwettbewerb Barrierefreie Kinder - und Babymöbel

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Pressemitteilungen Diesen Text vorlesen lassen

Pressemitteilung zum Ende des Modellprojektes Elternassistenz erproben Neuer Ratgeber Elternassistenz erscheint auch in leichter Sprache - Modellprojekt "Elternassistenz erproben" geht damit erfolgreich zu Ende Hannover/Erfurt: Seit das Projekt "Elternassistenz erproben" vor 3 Jahren vom Bundesverband behinderter und chronische kranker Eltern - bbe e. V. mit Projektförderung von Aktion Mensch gestartet wurde, hat sich viel weiterentwickelt. Innerhalb der 3 Jahre wurden rund 500 Menschen bundesweit zum Thema Elternassistenz beraten, mindestens 100 Eltern konnten wir bei der Beantragung der Elternassistenz konkret unterstützen. An beiden Beratungsstandorten Erfurt und Hannover konnten wir uns gut vernetzen und Selbsthilfegruppen behinderter Eltern bei ihren regelmäßigen Treffen unterstützen. Bei mehreren bundesweiten Familientagungen in Uder und einem Fachtag in Erfurt haben wir das Thema Unterstützung für Eltern mit Behinderungen interdisziplinär und behinderungsübergreifend diskutiert. Der Elternassistenzdienst in Hannover hat inzwischen eine Leistungsvereinbarung und begrüßt inzwischen die 6. Familie, die Elternassistenz direkt vom bbe e. V. nutzt. Auch auf Bundesebene haben die selbst behinderten Mitarbeiterinnen des Projektes viel bewirkt. „Aktiv haben wir an mehreren Studien in wissenschaftlichen Beiräten und als Fachexpertinnen mitgearbeitet. Bei der Erarbeitung der Empfehlung des Deutschen Vereins zum Thema Unterstützung für Eltern mit Beeinträchtigungen und an der Broschüre Familie und Inklusion des Bundesforums Familie waren wir beteiligt. So konnten wir bewirken, dass Elternschaft von Menschen mit Behinderungen von Beginn an mitgedacht wird“, so Kerstin Weiß vom Vorstand des bbe e. V.. In die Diskussion um Einkommens- und Vermögensgrenzen für die Elternassistenz haben wir uns mehrfach eingebracht. Die bbe-Umfrage zum Thema Elternassistenz im Jahr 2015 hat ergeben, dass nur jede dritte Familie, die Elternassistenz benötigt, einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen kann. Alle anderen müssen die behinderungsbedingten Hilfen bei der Versorgung der Kinder komplett selbst finanzieren und leben trotz Erwerbstätigkeit deshalb mit der gesamten Familie auf Sozialhilfeniveau. Zum Abschluss des Modellprojekts wird in Hannover gemeinsam mit den Netzwerk Elternschaft und Behinderung in der Region Hannover eine öffentliche Lesung stattfinden und der neue Ratgeber „Elternassistenz“ vorgestellt. Diesen Ratgeber gibt es erstmals auch als Zusammenfassung in Leichter Sprache. Beide Broschüren können auf der Homepage des bbe e. V. heruntergeladen werden. V.i.S.d.P.: bbe e. V., Kerstin Blochberger, Am Mittelfelde 80, 30519 Hannover, E-Mail: elternassistenz-hannover@behinderte-eltern.de, Telefon Hannover: 0511 69 63 256


Löhne: Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern - bbe e. V. veröffentlicht Umfrageergebnisse zur Beantragung von Elternassistenz Von 50 teilnehmenden Eltern mit Behinderung hatten 44 einen behinderungsbedingten Assistenzbedarf bei der Versorgung ihrer Kinder angegeben. Davon haben nur 19 einen Antrag auf Elternassistenz gestellt. 15 antragstellende Mütter bekamen den Antrag bewilligt und nutzen zwischen 12 und 105 Stunden Elternassistenz in der Woche. Der einzige antragstellende Vater hat den Antrag nicht bewilligt bekommen. Die 31 Mütter und Väter mit Elternassistenzbedarf, die keinen Antrag gestellt hatten, sind alle verheiratet und überschreiten meist die aktuellen Einkommens- und Vermögensgrenzen, die für die Elternassistenz (Eingliederungshilfe nach SGB XII) gelten. „Hier zeigt sich, dass das derzeit gültige Fürsorgesystem der Behindertenhilfe ganze Familien in die Armut treibt“, so Kerstin Blochberger von der Beratungsstelle Elternassistenz in Hannover. 5 dieser Familien gaben an, dass neben Lebenspartner/innen, Familie, Freunden und Nachbarn auch ihre minderjährigen Kinder die Unterstützungen leisten. Das nicht nur von Pflegewissenschaftler/innen häufig als pflegende Kinder- und Jugendliche bezeichnete Phänomen konnte die Befragung nur im Zusammenhang mit den engen Einkommens- und Vermögensgrenzen und vor allem bei verheirateten Eltern feststellen. „Hier ist die Politik gefragt – die aktuellen Diskussionen zum Bundesteilhabegesetz haben den Handlungsbedarf ebenfalls oft thematisiert. Die Bundesregierung will allerdings von der im Koalitionsvertrag vereinbarten Herauslösung der Behindertenhilfe aus dem Sozialhilfesystem nichts mehr wissen“ so Blochberger weiterhin. Die Umfrageergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen: V.i.s.d.P.: bbe e. V., Kerstin Blochberger, behinderte.eltern@gmx.de Die Pressemitteilung kann auch in Auszüge kostenlos abgedruckt werden. Wir freuen uns über ein Belegexemplar.


2015 Ergebnisse des Erfurter Fachtags " Was Eltern brauchen" am 17.11.2015 in Erfurt

Erfurter Erklärung...

Pressemitteilung...


2014 Hilfe zur Sebsthilfe behinderter Menschen in Weißrussland.

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 2009

Behinderte Eltern erstreiten sich Elternassistenz – erste Bewilligung eines Persönlichen Budgets wurde bekannt

Mit Bescheid vom 20.11.09 wurde einer körperbehinderten Mutter von 2 Kindern Persönlichen Budgets für Elternassistenz als Teilhabeleistung bewilligt.

In der Begründung der Bewilligung heißt es: „Entsprechend der neueren Rechtsprechung ist die Pflege und Erziehung eines Kindes ein Grundbedürfnis von behinderten und nichtbehinderten Eltern. Die Verantwortungsübernahme der Eltern für ihr Kind ist eine zentrale Frage der Teilhabe der Eltern am Leben in der Gemeinschaft“.

Die Erforderlichen Hilfen von 18 Stunden pro Woche wurden als Eingliederungshilfe gemäß §54 SGB XII in Verbindung mit § 55 SGBIX anerkannt. Den Antrag hatte die Mutter im Jahr 2006 gestellt und zwischendurch den Petitionsausschuss des Landtages NRW angerufen. Dieser bestätigte den grundsätzlichen Bedarf der Mutter.

Wir freuen uns mit den Mutter über diesen Bescheid. Wir hoffen, dass es nun anderen Eltern schneller gelingt, behinderungsbedingte Unterstützung bei der Pflege und Erziehung ihrer Kinder zu erhalten. Damit ist wieder ein kleiner Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschafft, in der sich Deutschland verpflichtet hat, Menschen mit Behinderung in ihrem Grundrecht auf Elternschaft zu unterstützen.“ sagt Kerstin Blochberger vom Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e.V.

 

V.i.S.d.P. Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern – bbe e.V.

 


2002 Modellprojekt „Mütter mit Behinderungen“ Aufbau von Selbsthilfe-Netzwerken und Integrationsförderung für Mütter mit Körper- oder Sinnesbehinderungen oder chronischen Erkrankungen mehr...


 

Veröffentlichungen über bbe e.V. in Artikeln über behinderte Eltern aus den Jahren 2002-2005:

  • Leben und Weg 1/2005: Buchtipp Ratgeber Kinderanhänger
  • Paps Januar 2005: Papa auf Rädern, Dörte Jahn-Schiller über Uwe Frevert, S. 18 f.
  • Leben und Weg 5/2004: Titelthema: Und es gibt sie doch, verschieden Autoren, S 17 ff.
  • Handicap 4/2004: Handicap im Doppelpack, Lena Rudolf, S. 90 ff.
  • Selbsthilfe 3/2004: Rezension über Buch von Gisela Hermes von kobinet und Selbsthilfeförderung AOK an bbe e.V.
  • Partizip 2/2004: Buchtipp: Dokumentation zum Ideenwettbewerb, S. 61; Pressemeldung zu Onlineberatung des bbe von kobinet
  • Herforder Zeitung1.7.04: Selbsthilfeförderung AOK an bbe e.V.
  • Herfoder Zeitung 5.6.04: Selbsthilfeförderung DAK an bbe e.V.
  • Hebammenzeitschrift 5/2004:, S. 33
  • Jurass Januar 2004: Interview mit Kerstin Blochberger zum Ideenwettbewerb 2003, S. 11 ff.
  • Partizip 1/2004: Kerstin Blochberger über Ideenwettbewerb 2003, S. 60 f.
  • Disability, Pregnancy & Parenthood internatial number 45 Winter 2003/04: Gisela Hermes: Epuipment for disabled parents, S. 11
  • Netzwerkrundbrief Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung: Vereinsvorstellung des bbe e.V., S. 7 f.
  • Weiberzeit Januar 2004: Pressemeldung zum Ideenwettbewerb, S. 13
  • Handwerk Januar 2004: Pressemeldung zum Ideenwettbewerb, S. 19
  • Rollijournal Frühjahr 2004: Pressemeldung zum Ideenwettbewerb, S. 15
  • Deutsche Hebammen Zeitschrift 1/2004: Pressemeldung zum Ideenwettbewerb, S. 13
  • Selbsthilfe4/2003: Hilfsmittel für behinderte Eltern - Folgekosten vermeiden, Pressemeldung von bbe über Rundtischgespräche Kerstin Blochberger, S. 32
  • BMFSFJ 2003, Einmischen Mitmischen Informationsbroschüre für behinderte Mädchen und Frauen; Zitate aus Ratgebern, Bücherliste und Adresse des bbe e.V., S. 81 ff.
  • Familienhandbuch online Sommer 2003: Kerstin Blochberger über Angebote des bbe e.V.
  • Bonus 5/2003: Meine Mama sitzt im Rollstuhl, Interview mit B. Watz, und Adresse des bbe e.V.
  • Das Band 3/2002 und Zusammen 6/2002: Bis an die Grenzen, Kerstin Blochberger, verschiedene Autoren zum Titelthema behinderte Eltern, S. 4 ff.
  • Deutsche Hebammen Zeitschrift 2/2003: verschiedene Autoren zum Titelthema Mütter mit Behinderung: Gemeinsam stärker, Kerstin Blochberger: Gemeinsam stärker, S. 6 ff.
  • Frau und Kultur 1/2003: Hedwig Kaster-Bieker: Wie belastbar sind Familienbande?, S. 11 ff.
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